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I. Starker Wirtschafts- und Finanzstandort im Kanton Schwyz und für die Schweiz

Für einen stärkeren Wirtschafts- und Gewerbestandort mit möglichst wenig staatlichen Regulierungen, Abgaben oder Bürokratie: Dafür muss der Staat weiter entschlackt werden Das heisst, dem Staat müssen Aufgaben weggenommen werden, was dank weniger Bürokratie zu tieferen Abgaben und Steuern führt. Ich setze mich für den Föderalismus, dezentrale und privatwirtschaftliche Lösungen ein. Zentralstaatliche Regelungen und Expertenkommissionen sind meist teuer, weltfremd und nicht den lokalen Bedürfnissen angepasst.

Als Finanzunternehmer sehe ich täglich, wie wichtig ein starker Finanz- und Wirtschaftsstandort für die Schweiz ist. Die globale Konkurrenz schläft nicht. Amerikas Banken als Auslöser der globalen Wirtschaftskrise sind die unbestrittenen Sieger. Die Regulierungsvorschriften und der Formularkrieg ist ein Rohrkrepierer und bewirkt eine schleichende Abwanderung dieses lukrativen und wohlstandsfördernden Wirtschaftszweigs nach Liechtenstein, England oder die USA. Es ist wichtig, dass wir uns stark machen für eine Beibehaltung der Attraktivität unseres Landes, dies umfasst sowohl die ideologische als auch die regulatorische Ebene. Wir machen uns das Leben selbst schwer.

Handlungen, Position und Vorstösse:

  • Verfassung & Gesetze: Der Schutz der Privatsphäre ist Teil der urschweizerischen Werte und diese sind zu schützen. Folglich gehört Bankkundengeheimnis in die Verfassung.
  • Steuern: Ich fordere, dass steuerliche Überlegungen getrennt von der qualifizierten Steuerhinterziehung behandelt werden.
  • Verantwortung führt zu Glaubwürdigkeit: Vergehen von Bankern, die Ausländern aktiv helfen, lokale Steuergesetzte auszuhebeln, müssen strafbar werden. Denn sie ziehen die Schweiz, ihren Finanzplatz und ihre Glaubwürdigkeit in Misskredit und setzen damit unzählige Arbeitsplätze aufs Spiel. Doch wir dürfen nicht alle ausländische Kundenbeziehungen unter Generalverdacht stellen, weshalb unsere Banken auch nicht als Gehilfen für ausländische Steuerbehörden missbraucht werden dürfen.

II. Souveränität der Schweiz und Finanzausgleich zwischen den Kantonen

Wir haben eine international hervorragend positionierte Schweiz. Das einzige Risiko besteht darin, dass wir den Mut verlieren, Entscheidungen zu treffen und mit einer klaren Vision für die Schweiz von morgen aufzutreten. Ich fordere und lebe diesen Mut für eine souveräne Schweiz.

Der Kanton Schwyz muss jedes Jahr mehr für den Nationalen Finanzausgleich bezahlen.

Dies muss sich ändern, denn der Erfolgreiche darf nicht Opfer seines eigenen Erfolgs werden. Wir müssen immer mehr abliefern: 2012 waren es 110.5 Millionen (Mio) Schweizer Franken, 2013 bereits 139.3 Mio, 2014 waren es dann 147 Mio, und aktuell sind es 166 Mio. Nächstes Jahr muss mit bis zu 185 Mio gerechnet werden! Das sind über 300% Prozent mehr als bei der Einführung dieses Umverteilungsprogramms im Jahre 2008. Dieser Betrag verschlingt über 12 Prozent des Kantonshaushalts; das bedeutet mehr als 1’100 Fr. pro Einwohner! Eine dramatische Entwicklung, welche die finanziellen Möglichkeiten unseres Kantons zu sehr strapaziert. Wir sind bürgerfreundlich und sparsam; doch die Nehmerkantone wollen unsere Bürger für diese Tugend bestrafen.

Handlungen, Position und Vorstösse:

  • Verfassung & Gesetze: Ich fordere nach wie vor den offiziellen Rückzug des EU-Beitritts-Gesuchs. Dieser Schritt würde Selbstbewusstsein und Stärke demonstrieren. Der bilaterale Weg hat sich bewährt und sollte weitergeführt werden.
  • Steuern & Ausgleich: Ich fordere eine Obergrenze für die Geberkantone sowie griffigere Anreize für die Nehmerkantone, ihre Standortattraktivität zu erhöhen. Darüber hinaus muss die Solidarhaftung unter den Nehmerkantonen abgeschafft werden. Das Bundesgesetz zum Ausgleich von bis zu 85% der durchschnittlichen Ressourcenstärke ist als Minimalvorgabe zwingend und sofort einzuhalten.
  • Vertrauen in unsere Stärken: Politiker müssen wieder selbstbewusst Schweizer Interessen vertreten, unsere wirtschaftlichen Stärken einsetzen und auch mal „Nein“ sagen können. Standhaftigkeit verschafft Respekt – auch gegen aussen; und hier gilt es vor allem in der Finanzindustrie viel Boden gut zu machen.

III. Bildung: Entwickeln, Befähigen, Wachsen

„Mens sana in corpore sano“ – Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Bildung, Ausbildung, Weiterbildung ist für mich nicht nur geistig, sondern vor allem auch körperlich wichtig. Denn Berge erklimmen erweitert erst den Horizont!

Die Jugendförderung liegt mir als Familienvater sehr am Herzen. Ich setze mich in einer immer globalisierteren und kompetitiveren Welt dafür ein, dass unsere Kinder spezifisch gefördert werden. Wir müssen unseren Nachwuchs auffordern, sich auf den zunehmenden Druck aus den aufstrebenden Regionen vorzubereiten.

Handlungen, Position und Vorstösse:

  • Verfassung und Gesetze: Ich setze mich für ein starkes duales Bildungssystem und dessen Ausbau ein. Das bedeutet nicht eine „Verakademisierung“ der Praxis sondern eine gesellschaftliche Gleichstellung der beiden Ausbildungswege. Es braucht dringend Möglichkeiten von Ganztagesschulen in allen Regionen und Kantonen.
  • Altersvorsorge: Eine gut ausgebildete Jugend ist unsere – und deren – beste Altersvorsorge. Bei der Altersvorsorge setze ich mich deshalb dafür ein, die stetig wachsende Umverteilung von Jung an Alt zu stoppen und die Anstellung von älteren Mitarbeitenden attraktiver zu machen (nicht mehr, sondern weniger Kündigungsschutz, Abschaffung der garantierten Lohnsteigerungen und der steigenden PK Beiträge, flexibles AHV-Alter, etc. sind da das Rezept).
  • Freiheit führt zu Kreativität und Standortvorteil: Ich setze mich dafür ein, unsere Freiheit zu nutzen und die Kreativität dadurch zu fördern. Kreativität in die Umsetzung wirtschaftlicher und politischer Projekte einfliessen zu lassen, ist ein grosser Standortvorteil gegenüber den autoritären, derzeit aufstrebenden Ländern und auch gegenüber anderen, vornehmlich produzierenden Teilen der Welt. Wer diese Freiheit intensiver nutzt, kann hier und heute aus der zweiten Reihe treten und wachsen! Deshalb auch engagiere ich mich bei der Stiftung für hochbegabte Kinder (www.hochbegabt.ch).

Werte, die ich lebe.

I. Freiheit

Freiheit, Gestaltungsfreiheit ist unser höchstes Gut und führt zu Kreativität, zu nachhaltigen Lösungen.

Ich plädiere für den gesunden, freien Menschenverstand und gegen sogenannte hochdotierte Experten.

II. Vertrauen

Ich vertraue in den freien Markt sowie das selbstverantwortliche Handeln von mündigen BürgerInnen und möglichst wenige obrigkeitliche Eingriffe.

Marktversagen löst sich meist von selbst. Bei Versagen system-relevanter Firmen koordiniert der Staat lediglich das reibungslose Weiterfunktionieren der Wirtschaft.

Es braucht nicht für jedes kleine Einzelproblem eine Globallösung und neue Gesetze.

III. Verantwortung

Selbstverantwortung ist die Wurzel aller Verantwortung.

Ich setze mich für mehr Eigenverantwortung und Selbstbestimmung ein, also die Verstärkung der Unabhängigkeiten und den Abbau von Subventionen.

Freisinnig bedeutet mehr Abwesenheit von staatlichen Zwängen sowie bürgerliche Eigenverantwortung.